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Mit dem Gyropod die Île de Ré besuchen


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Fahrrad, Auto, Katamaran, Stand-up-Paddle, Tuk-Tuk: An Möglichkeiten, die Insel zu erkunden, mangelt es nicht. Eine davon ist diskreter als die anderen, zaubert Passanten ein Lächeln ins Gesicht und trainiert den Gleichgewichtssinn ganz ohne Anstrengung: das Gyropod. Bevor Sie auf unserem Campingplatz auf der Île de Ré Ihre Koffer abstellen, erklären wir Ihnen, wie dieses Elektrogefährt funktioniert, wo man damit unterwegs sein kann und was es kostet.

Leise, schon für Kinder geeignet und ohne Führerschein zu fahren, ist das Gyropod ein schöner Einstieg, um die Île de Ré einmal anders zu entdecken: dicht an den Salzwiesen entlang, auf den Radwegen und durch die weißen Dörfer mit ihren grünen Fensterläden.

Gyropod-Ausflug auf einem Radweg der Île de Ré

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein eigener Anbieter organisiert heute geführte Gyropod-Touren (Segway) auf der Insel: Atlantic Gyropode in Saint-Martin-de-Ré.
  • Rechnen Sie mit etwa 35 € für 1 Std., 45 € für 1,5 Std. und 55 € für 2 Std. pro Person, inklusive Einführung.
  • Zugang ab 12 Jahren und mindestens 40 kg; unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Keine Erfahrung nötig: Ein paar Minuten reichen aus, um den Dreh raus zu haben, und ein Guide begleitet die gesamte Tour.
  • Lieber in die Pedale treten? Das Elektrofahrrad und der geländegängige E-Scooter sind ebenso sanfte Alternativen.

Wie funktioniert ein Gyropod?

Das Gyropod, auch persönlicher Transporter oder Segway genannt (nach dem Namen seines Erfinders), ist ein kleines Elektrofahrzeug mit zwei parallelen Rädern, ausgestattet mit einer Lenkstange und einer Plattform, auf der man steht. Sein Geheimnis liegt in einem Zusammenspiel von Gyroskopen und Sensoren, die es im Stand wie in der Fahrt in der Balance halten.

Gesteuert wird mit dem Körper, nicht mit dem Handgelenk: Man lehnt sich leicht nach vorn, um loszufahren, nach hinten, um zu bremsen, und dreht die Lenkstange, um die Richtung zu ändern. Weder Bremse noch Gaspedal also, weshalb man die Technik auch schon nach wenigen Minuten beherrscht. Das Stadtmodell gleitet über Asphalt, während die geländegängige Variante auch die Feldwege entlang der Salzwiesen mühelos meistert.

Wo kann man auf der Île de Ré Gyropod fahren?

Das Angebot ist bewusst klein gehalten. Auf der Insel werden Gyropod-Touren vor allem von Atlantic Gyropode in Saint-Martin-de-Ré organisiert, das ein- bis zweistündige Ausflüge mit obligatorischer Einführung anbietet. Vom Unesco-geschützten Hafen aus geht es an den Vauban-Wällen und Gassen voller Stockrosen vorbei, dann weiter auf den Radwegen zu den Salzwiesen und Austernhäfen.

Das Relief der Insel spielt Ihnen dabei in die Karten: nahezu flach und von über 100 km gesicherten Radwegen durchzogen, eignet sie sich ideal für diese sanfte Fortbewegungsart. Finden Sie keinen freien Termin für ein Gyropod, bieten mehrere Verleihstationen auf der Insel, unter anderem bei Rivedoux-Plage, geländegängige E-Scooter und Elektrofahrräder für ebenso leise Entdeckungstouren an. Reservieren Sie im Juli und August, wenn die Insel voller Besucher ist, am besten einige Tage im Voraus.

Gyropod, E-Scooter oder Elektrofahrrad: Was ist die richtige Wahl?

Sanfte FortbewegungAnstrengungRichtpreisFür wen
Gyropod (Segway)Keine, man bleibt stehen35 bis 55 € pro geführte TourAb 12 Jahren & 40 kg, Neugierige & Einsteiger
Geländegängiger E-ScooterGeringEtwa 25 bis 45 € pro AusflugJugendliche & Erwachsene auf der Suche nach Nervenkitzel
ElektrofahrradModerat, unterstütztes TretenAb 15 bis 25 € pro TagFamilien & lange Strecken
Rosalie (Tretmobil)Auf die Mitfahrenden verteiltEtwa 20 € pro halbe StundeFamilien mit kleinen Kindern

Die Preise sind Richtwerte und variieren je nach Anbieter und Saison. Eines haben alle Optionen gemeinsam: Keine von ihnen macht Lärm oder stößt Abgase aus, sodass Sie den Vogelgesang in den Salzwiesen ungestört genießen können.

Praktische Tipps, bevor es losgeht

  • Reservieren Sie Ihren Termin, besonders in der Hochsaison: Die Gruppen sind bewusst klein gehalten.
  • Tragen Sie geschlossene, flache Schuhe, die auf der Plattform deutlich angenehmer sind als Flip-Flops.
  • Behalten Sie das Wetter im Blick: Auf der Insel weht oft Wind, eine Windjacke und eine Mütze schaden nie.
  • Prüfen Sie bei der Buchung die Alters- und Gewichtsbedingungen, denn sie entscheiden über den Zugang zur Aktivität.

Auf einem Gyropod schaut man nicht mehr auf die Straße, sondern auf die Landschaft. Das ist eine der schönsten Arten, die Ruhe der Insel zu genießen.

Pierre Schmitz

Unser 4-Sterne-Campingplatz empfängt Sie von April bis Ende September in La Couarde-sur-Mer, mitten auf der Insel und nur 600 m vom Strand entfernt. Fahrradverleih vor Ort und Radwege direkt am Campingplatz: Nach dem Frühstück geht es gleich los zur Erkundung der Salzwiesen und Dörfer. Lust auf ein weiteres außergewöhnliches Fortbewegungsmittel? Steigen Sie in ein Tuk-Tuk!

Pierre Schmitz

Über den Autor

Pierre Schmitz

Als Kind des Campingplatzes „La Tour des Prises“ und Wingfoil-Fahrer stellt Pierre Ihnen die Île de Ré vor, die er schon sein ganzes Leben lang kennt: Strände, Wassersport-Spots und authentische Ecken.

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