Der höchste Punkt der Île de Ré heißt „Le Peu des Aumonts“ und liegt auf einer Höhe von 19 Metern. Eine fast schon symbolische Höhe auf einer Insel, die für ihre Flachheit bekannt ist, zwischen Salzwiesen, niedrigen Weinbergen und langen Stränden. Ein absolutes Muss, das Sie während Ihres Urlaubs auf unserem Campingplatz auf der Île de Ré unbedingt entdecken sollten.
Zusammenfassung
- Der höchste Punkt der Île de Ré ist der Peu des Aumonts mit einer Höhe von 19 Metern.
- Er befindet sich an der Grenze zwischen den Gemeinden Bois-Plage-en-Ré, Sainte-Marie-de-Ré und La Flotte, im bewaldeten Gebiet Les Évières.
- Ein kleiner Obelisk aus Beton markiert den Gipfel inmitten der Dünen und des Waldes.
- Der Leuchtturm von Les Baleines überragt die Insel mit einer Höhe von 57 Metern, ist jedoch ein Bauwerk und kein natürliches Relief.
Der Peu des Aumonts, ein Gipfel auf 19 Metern Höhe
Der Peu des Aumonts ist mit einer Höhe von etwa 19 Metern über dem Meeresspiegel der offizielle höchste Punkt derÎle de Ré.
Dieser Gipfel befindet sich auf einer ehemaligen, durch Vegetation stabilisierten Düne, die heute vom Staatswald von Bois-Plage bedeckt ist. Er trug früher den Namen „Hauts-Monts“, bevor er in „Peu des Aumonts“ umbenannt wurde. Das Wort „Peu“ leitet sich vom regionalen Begriff „Puy“ ab, der wiederum aus dem Lateinischen „podium“ stammt und eine Anhöhe oder einen erhöhten Ort bezeichnet. Derselbe Wortstamm findet sich auch in benachbarten Ortsnamen wie „Peu Poiroux“ oder „Les Peux Hauts“ wieder: Im lokalen Gedächtnis waren bereits die markantesten Erhebungen der Insel verankert, so bescheiden sie auch sein mochten.
Wo genau befindet sich der höchste Punkt der Île de Ré?
Der Gipfel erstreckt sich über drei Gemeinden – Le Bois-Plage-en-Ré, Sainte-Marie-de-Ré und La Flotte-en-Ré – im Naturschutzgebiet Évières.
Diese Lage erklärt zum Teil seine Unauffälligkeit. Versteckt zwischen Kiefern und Steineichen gleicht der „Peu des Aumonts“ keinem Gipfel im herkömmlichen Sinne: kein freier Ausblick, keine Orientierungstafel, keine Menschenmassen. Gerade weil er sich versteckt, muss man ihn sich erst verdienen, was ihn eher zu einem interessanten Ausflugsziel als zu einer klassischen Touristenattraktion macht.
Wie gelangt man zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Peu des Aumonts?
Der einfachste Zugang verläuft entlang des Radwegs der RD201 zwischen Sainte-Marie-de-Ré und Le Bois-Plage-en-Ré, bevor er in Richtung des Hameaus Les Évières und anschließend auf den Chemin du Peu des Aumonts abzweigt.
Auf dem Gipfel markiert ein kleiner Obelisk aus Beton den genauen Punkt. Einer lokalen Tradition zufolge legen Wanderer dort einen Tannenzapfen ab, als symbolische Trophäe nach der „Eroberung“ des Gipfels. Die Rundstrecke eignet sich gut für eine Radtour von unserem Campingplatz aus, auf schattigen und größtenteils ebenen Wegen.
Ein Tipp vor Ort: Den Familien auf dem Campingplatz wird oft empfohlen, diesen Abschnitt mit einem Picknick im Wald von Bois-Plage zu verbinden, bevor sie mit dem Fahrrad zu den nahegelegenen Stränden weiterfahren.
Der Leuchtturm von Les Baleines – der beste Aussichtspunkt der Insel in erhöhter Lage
Für einen echten Panoramablick sollten Sie Ihren Blick eher auf den Leuchtturm von Les Baleines in Saint-Clément-des-Baleines richten. Seine Laterne befindet sich in einer Höhe von 57 Metern, bei einer Gesamthöhe von 59,39 Metern über dem höchsten Meeresspiegel.
Der Leuchtturm wird bei der Bestimmung des höchsten natürlichen Punktes nicht berücksichtigt, da es sich um ein Bauwerk handelt. Dennoch ist er bei weitem der beste Aussichtspunkt auf der Île de Ré: Seine Stufen führen zu einem 360°-Panoramablick auf das Meer, die Felslandzungen und bei klarem Wetter auf die Küste der Vendée.
Die Île de Ré setzt nicht auf Höhen, um zu begeistern. Ihr unauffälliges Relief, ihre Salzwiesen und ihre spontanen Aussichtspunkte von einem Leuchtturm oder einer Düne aus erzählen eine andere Geschichte der Landschaft, die dem Wasser näher ist als dem Himmel. Um die Entdeckung der Île de Ré fortzusetzen, begeben Sie sich mit dem Fahrrad zu den Salzwiesen, den Vauban-Befestigungsanlagen oder den Dörfern!
